Vom Friedenslauf zur KUNST, Von der Philosophie zur Weltgemeinschaft

Der in Chemnitz geborene Künstler Marian Kretschmer begleitet den Friedenslauf 2017 mit einer künstlerisch-philosophischen Auseinandersetzung zum Thema Frieden, Demokratie und Toleranz. Die in den zurückliegenden Monaten entstandenen 23 Bilder  zeigen in ihrer Düsternis zum einen den Untergang von Menschlichkeit und Individualität  durch Intoleranz, Unterdrückung, Hass  - und sie zeugen zum anderen in beeindruckender künstlerischer Handschrift vom Glauben des Künstlers an die Kraft des Menschen, sich im friedlichen Miteinander von Vorurteilen, von Unterdrückung und Knechtung zu befreien und ein reiches, für jeden einzelnen und die Gesellschaft sinnerfülltes Leben zu gestalten. 


»Nein zum Krieg! Krieg ist niemals ein unabwendbares Schicksal. Er ist immer eine Niederlage der Menschheit.«

Papst Johannes Paul II., 13. 1. 2003


„Irgendwann muss man einmal »Halt!« sagen, um diesen ständigen Schikanen ein Ende zu bereiten und herauszufinden,

auf welche Menschenrechte ich Anspruch hatte.“ Rosa Parks (1913 - 2005), eine US-amerikanische Bürgerrechtlerin


 „Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist das Miteinanderteilen.“
  Mutter Teresa (1910 - 1997), eine indische Ordensschwester und Missionarin


„Friede gilt mehr denn alles Recht, und Friede ist nicht um des Rechtes willen, sondern Recht um des Friedens willen gemacht.

Darum, wenn ja eines weichen muß, so soll das Recht dem Frieden und nicht der Friede dem Rechte weichen.“
Martin Luther (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator


"Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder als Narren unterzugehen."

Martin Luther King jr. (1929 -1968), ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler


MARIAN KRETSCHMER - freischaffender Künstler

 

Der Künstler Marian Kretschmer gestaltete Anfang 2014 im Auftrag von Strom für Afrika und des damaligen kenianischen NOK (Nationales olypmisches Komitee) Präsidenten, Dr. Kipchoge Keino, dessen Highschool in Eldoret (Kenia).

Anschließend begann seine ehrenamtliche Arbeit in Kagera bei Mavuno (Tansania), einem Permakultur- und Bildungsprojekt in Zusammenarbeit mit Marafiki wa Afrika, cradle to cradle Chemnitz, Spring of help e.V. und Ingenieure ohne Grenzen e.V..

 

Seit 2016 leitet Marian Kretschmer die künstlerische, malerische und illustrative Gestaltung des Friedenslaufs von Rom unter dem Motto „Für Frieden, Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit“.

Ein Marathon-Spendenlauf für Solidarität und Integration. Es werden Olympiasieger und andere erfolgreiche Sportler aus verschiedenen Nationen nach der Verabschiedung durch den Papst höchstpersönlich von Rom nach Wittenberg laufen. Unter anderem wird Marian Gemälde zur Thematik Integration aller Ethnien, Religionen und Kulturen anfertigen und diesen Lauf mit Ausstellungen begleiten.

 

"Berg und Tal kommen nicht zueinander aber Menschen." Dieses tansanische Sprichwort gilt momentan mehr denn je. Immer mehr Menschen wollen sich ihr Leben nicht mehr durch willkürlich gezogene Grenzen und damit verbundenem Wohlstand bzw. verbundener Armut definieren lassen. Auf der einen Seite steht ein stark wachsender Rucksacktourismus und eine steigende Rate der Auswanderung und diametral dazu die Flüchtlingswellen nach Europa.

Unter Betrachtung dieser Situation ist es wichtiger denn je, für ein friedliches Miteinander gewisse Grundwerte global zu entwickeln, bzw. zu leben. Gleichzeitig sind diese Schwerpunkt meiner Arbeit:

 

Vergebung - Liebe - Demut

 

Von den ersten beiden Worten werden die meisten eine ungefähre Vorstellung haben. Der letzte Begriff, meiner Meinung nach der Wichtigste heutzutage, ist wohl der, bei dem viele Menschen überlegen werden. Was ist das, "Demut"? Und überhaupt, warum sollte ich in Demut leben? Ganz davon abgesehen, weiß ich auch gar nicht wie das gehen soll in einer durch und durch kapitalistischen, liberalen Gesellschaft.

 

Es ist das Gegenteil von einem Denken und Handeln welches einzig und allein dem Eigennutz dient. Aber Demut meint nicht Selbstaufgabe. Es geht um ein achtsames, liebevolles Leben - für mich und meinen Nächsten. Demut meint ein Leben, in dem es nicht um Wettkampf geht. Ein Leben, in dem wir uns gegenseitig beschenken mit dem was wir entbehren können. Und wir können sehr viel in einer Überflussgesellschaft entbehren. Demut meint auch, sein Leben nicht auf Kosten anderer zu führen. Ganz unter diesem Motto arbeiten Marafiki Wa Afrika e.V. , Mavuno NGO, Spring of help e.V. und Strom für Afrika e.V. zusammen in Deutschland und Tansania. Schwerpunkte sind die Integration der Kulturen, Aufklärung, das Abbauen von Barrieren, ein hoher Bildungrad für jeden und das Schaffen der Möglichkeit, ein gesundes Leben dank gesunder Nahrung zu führen.

 

Mehr dazu: https://theriseofthesleepwalkers.wordpress.com/

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ÜBER MARIAN KRETSCHMER

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der „persona grata“ – dem Konzept der Nächstenliebe, des „Sich Findens“ im anderen, Reflektieren im Gegenüber, welches den Menschen zu einem höheren Wesen werden lassen kann.

*1983, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz, Deutschland),
seit 07.07.2007 freischaffender Illustrator und Maler
2011 Gaststudium Hochschule für Grafik & Buchkunst Leipzig
2011 Mitglied im sächsischen Künstlerbund
seit 2012 leben und arbeiten in Baden/Zürich (CH)
seit 2015 wohnhaft in Dresden

Hier gehts zur Website Marian Kretschmer