Die Mitteldeutsche Zeitung in Eisleben berichtet am 13. März 2017


Die Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld berichtet am 15. Februar:


Die Mitteldeutsche Zeitung in Eisleben berichtet am 14. Februar

Mehr als 100 Teilnehmer werden am 23. April in Rom - verabschiedet von Papst Franziskus - an den Start gehen. Der Lauf für Frieden, Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit führt über 2.000 Kilometer bis nach Wittenberg (Ankunft am 8. Mai). In Eisleben werden die Friedensläufer am 5. Mai Station machen. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem die Fernsehjournalistin Katrin Huß und der Boxer Timo Hoffmann. Die Organisatoren hoffen, dass sich unterwegs viele Menschen anschließen und die Läufer ein Stück begleiten werden.

Wie der Präsident des Vereins, Peter Junge, der MZ sagte, sei bereits 2010 zum ersten Lauf „Von Luther zum Papst“ ein Song entstanden. „Wir haben das Lied überall gesungen, auch vor dem Papst auf dem Petersplatz. Das hat es dort noch nie gegeben.“ Der von Stephan Kaufmann geschriebene Song sei nun noch einmal überarbeitet worden. „Wir wollen als Sportler ein Zeichen für den Frieden setzen“, so Junge. „Und wir versuchen, viele Menschen mitzureißen.“ Dazu soll auch das Musikvideo dienen, das in dem Studio aufgenommen worden ist. Gesungen haben Guido Schulz, Katrin Huß und Sophie Junge sowie der „Laien-Chor“. „Das war eine schöne Aktion“, so die Eisleber Oberbürgermeisterin.


Die Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld berichtet am 6. Februar 2017


Die Mitteldeutsche Zeitung Eisleben berichtet am 6. Februar


Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt am 12. Juli 2016

REFORMATIONSJUBILÄUM Bitterfelder wollen Ostern 2017 von Rom nach Wittenbergaufbrechen. Für den Friedenslauf wird Verein gegründet und um Mitstreiter geworben.

 

VON FRANK CZERWONNBITTERFELD/MZ - Mit einer spektakulären Aktion durch Italien, Süd und Mitteldeutschland wollen sportbegeisterte Bitterfelder das Programm zum Reformationsjubiläum bereichern. Sie planen, zu Fuß den Weg von Rom nach Wittenberg zu bewältigen - fast 2 500 Kilometer in rund 15 Tagesetappen. Der Clou: Für diese Ehrung des Reformators Martin Luther wollen sie sich den Segen des katholischen Papstes Franziskus holen - mitten auf dem Petersplatz in Rom. „Friedenslauf von Rom 2017“ wird die Aktion heißen, die sich Enthusiasten um den Bitterfelder Peter Junge, früherer Chef des Vereins Goitzsche Sport, ausgedacht haben. Ganz neu ist diese Laufstrecke für sie jedoch nicht. Bereits zum Beginn der Lutherdekade 2010 waren sie unter dem Motto „Von Luther zum Papst“ gelaufen, durch 15 Etappenorte und mit breiter Unterstützung. Damals war dies ein Spendenlauf, um vom Bürgerkrieg betroffenen Menschen in Kenia zu helfen. 10 000 Euro wurden unterwegs gesammelt und an Papst Benedikt übergeben, der das Geld für ein Schulprojekt in der Krisenregion im Grenzgebiet von Kenia zu Somalia weiterleitete. „Ich habe damals in Rom in einem TV-Interview gesagt, ich könne mir vorstellen, dass wir irgendwann die selbe Strecke zurücklaufen“, erzählt Peter Junge. Zum Ende der Luther-Dekade soll dieses Versprechen eingelöst werden. Angesichts der Kämpfe in Syrien und anderen Ländern, der IS-Gräueltaten und der weltweiten terroristischen Anschläge wolle man mit einem Lauf für Frieden und Demokratie sowie gegen Fremdenhass ein Zeichen setzen. Extra für das ambitionierte Vorhaben wurde vergangenen Freitag der Verein Friedenslauf 2017 gegründet - mit fast 20 Gründungsmitgliedern - darunter Landessportbund-Präsident Andreas Silbersack, Ruderolympiasieger und Unternehmer Andreas Hajek sowie Eislebens Oberbürgermeisterin Jutta Fischer (SPD).„Durch den Verein können wir jetzt in die Offensive gehen. Viele, die uns 2010 schon unterstützten, haben erneut ihre Bereitschaft signalisiert“, schaut Junge optimistisch voraus. So wollen die Boxer Timo Hoffmann und Robert Stieglitz ebenso mitlaufen wie MDR-Moderatorin Katrin Huß. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) wolle den Friedenslauf unterstützen. Bei dessen Amtskollegen in Thüringen und Sachsen hat sich Junge bereits angemeldet. „Und wenn die beiden mit im Boot wären, würden wir Horst Seehofer sicherlich auch noch kriegen“, meint Junge. Denn auch durch Bayern geht die Tour. Schweinfurt, Augsburg und Garmisch-Partenkirchen sollen dort Etappenorte sein - so wie auch Reschen in Südtirol. Beim Reschen-Lauf werden die Bitterfelder am Wochenende schon mal für ihr Vorhaben trommeln, Junge fährt mit Asylbewerbern als Teilnehmer hin. „2010war Reschen nicht nur Etappenort, sondern hat zu unserer Ankunft einen Läufertag und ein kleines Volksfest organisiert“, erinnert sich Junge, der auch aus anderen vorgesehenen Etappenorten positive Signale bekommen hat. Auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sei Feuer und Flamme. Bitterfeld selbst wird aufgrund der Nähe zu Wittenberg wohl kein gesondertes Etappenziel werden. „Aber natürlich führt die Strecke durch unsere Stadt“, so der Vereinschef, der den Lauf mit dem selben Fahrrad begleiten will wie 2010.Mit Papst-Segen zu Luther Gestartet wird in Rom am Ostersonntag 2017. „Nach dem Segen ,Urbi et Orbi’ wird uns Papst Franziskus auf dem Petersplatz verabschieden“, so Junge. Dessen Kontaktmann zum Heiligen Vater ist Daniel Neugebauer, Koordinator des Chores des Papstes in Deutschland. Wahrscheinlich werde der Papst mit seinem Papamobil den Läufern sogar den Weg über den dicht mit Gläubigen gefüllten Petersplatz bahnen. Der Chor des Papstes soll zudem in Kirchen einiger Etappenorte singen. Ebenso wie Sänger Björn Casapietra, der bei einem Auftritt in Bitterfeld hiesige Asylbewerber, mit denen Junge arbeitet, kennengelernt hatte. Doch noch liegt viel Arbeit vor den Veranstaltern: Unterkünfte und Begleitautos organisieren, Streckenabsperrung garantieren, Verpflegung sicherstellen, Mitstreiterfinden und vor allem große Sponsoren ins Boot holen. „Denn die Läufer, die jeweils in Gruppen rund zehn Kilometer zurücklegen und sich abwechseln werden, sollen dieses Mal nicht zu Kasse gebeten werden“, sagt Vereins-Finanzchef Achim Woit. Wer mitlaufen will, kann sich melden. Die endgültigen Mitglieder der Truppe werden Ende Oktober festgelegt.


Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt am 10. Januar 2017

Der Papst verabschiedet Friedensläufer

Am 23. April erfolgt der Start in Rom.

 

 

BITTERFELD/MZ - Am 23. April startet auf dem Petersplatz der „Friedenslauf von Rom nach Wittenberg“. Er findet damit eine Woche später als anfangs geplant statt. Grund dafür ist der Wunsch von Papst Franziskus, sich den Läufern persönlich widmen zu wollen. Das sei am zuerst geplanten Ostersonntag nicht möglich. Organisiert wird der Lauf von dem in Bitterfeld gegründeten Verein „Friedenslauf von Rom 2017“, dessen Vorsitzender Peter Junge ist.

„Mit dem Lauf wollen wir Spenden für die Schule der bekannten kenianischen Läuferin Tegla Loroupe sammeln und sie mit Solarelementen ausstatten lassen“, sagt er. Viele bekannte Olympiasieger, Weltmeister und Freizeitsportler haben bereits ihre Teilnahme bekundet. Dazu gehören zum Beispiel die aktuelle Olympiasiegerin

im Rudern, Julia Lier, der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister im Rudern, Andreas Hajek, der mehrfache Schwimmweltmeister Paul Biedermann oder der Boxer Timo Hoffmann.

Das Wichtigste in der Vorbereitung sei die persönliche Zustimmung von Papst Franziskus gewesen, der die Läufer in Rom nach der Papstmesse verabschieden werde, so Junge. „Der Heilige Vater will sich an diesem Tag Zeit für uns nehmen und uns persönlich verabschieden.“ Im Trubel des Ostersonntags dagegen wäre dies so nicht möglich gewesen. In Gesprächen mit den Verantwortlichen des Vatikans habe man sich auf den neuen Starttermin geeinigt.

 

Nachdem diese wichtigen Schritte erledigt seien, gehe man jetzt an die Klärung der Feinheiten. So sei der Streckenverlauf zu konkretisieren und auch die einzelnen Stationen bis nach Wittenberg müssten genauestens unter die Lupe genommen werden, so Junge. Immerhin wolle man die rund 2 000 Kilometer mit 25 Läufern und 15 Begleitern in 14 Tagen absolvieren. Eine sportliche Herausforderung nennt Junge diese Aktion, kann dabei aber auf die Erfahrungen des Laufes vom Jahr 2010 zurückblicken, bei dem die Strecke von Wittenberg nach Rom absolviert wurde. Aber nicht nur in sportlicher Hinsicht müsse alles stimmen, auch die Logistik habe es in sich. Unterkunft, Verpflegung, medizinische Betreuung und vieles mehr müssten organisiert werden.

In Rom habe man sich zudem weitere Aktionen vorgenommen, erzählt Junge. So stehe nach der Ankunft der Organisatoren in Rom ein gemeinsames Kochen und Essen mit den Armen auf dem Plan, außerdem werde ein Spendenscheck über 5 000 Euro für die Erdbebenopfer übergeben. „Im Palazzo Cardinal Cesi in Rom ist eine Ausstellung mit Bildern des in Chemnitz geborenen Künstler Marian Kretschmer geplant, der auch Vereinsmitglied ist“, erläutert Junge einen weiteren Teil der Aktionen. Einige von ihnen sollen auch in Etappenorten zu sehen sein.

 

 

 


Die Oldenburgische Volkszeitung schreibt am 28.12.16: